Schwere Last
Die Last die wir tragen hat viele, unterschiedliche Formen.
Sie kann ganz einfach körperlicher Natur sein, wenn wir körperlich schwer arbeiten oder wenn wir eben nur noch sitzen, denn unsere Bandscheiben brauchen Bewegung, um satt und kraftvoll zu sein.
Die Last, die wir tragen kann aber auch emotional sein oder aus einer Summe von to-dos und Verantwortlichkeiten bestehen. Der Volksmund hat viele Sprüche für unseren unteren Rücken: “Das bricht mir noch das Kreuz”, “der ist mir in den Rücken gefallen”, “mir fehlt da einfach der Rückhalt” sind nur einige davon.
Schmerzen im unteren Rücken, bis hin zum Hexenschuss oder sogar einem Bandscheibenvorfall sind in meiner Praxis ein Dauerthema. Ich möchte dieses ganze Feld ein wenig beleuchten, Möglichkeiten zur Selbsthilfe aufzeigen und ein wenig Ursachenforschung betreiben.
Die körperliche Ebene:
Neben der Cranio als wunderbare Therapieform gibt es einiges, was man selbst tun kann.
Da die Bandscheiben sich hauptsächlich durch Diffusion ernähren, braucht es vor allem drei Komponenten: Hydration (Wasser), Bewegung (für die Diffusion) und ein entzündungshemmendes Umfeld. Ganz wichtig ist also ausreichend zu trinken zur Hydration. Zur Bewegung gehören Spaziergänge in der Natur, leichte Mobilisation (ohne Schmerzen), Atemübungen oder Massagen. Wärme bitte nur, wenn es kein Entzündungsgeschehen gibt. Bei leichtem Geschehen können auch somatische Übungen viel Erleichterung bringen, ansonsten sind sie eher zur Prävention geeignet.
Dazu kommen bei den Bandscheiben noch weitere wichtige Komponenten zur Unterstützung:
Kollagenpulver (5-10g/Tag) als Baustoffmasse für die Bandscheiden
Vitamin C (200-500g/Tag) ermöglicht, dass das Kollagen überhaupt in den Körper/die Bandscheiben eingebaut werden kann und stabilisiert die Kollagenstruktur, außerdem ist es antioxidativ und unterstützt die Regeneration.
Die beiden sollten dann auch zusammen eingenommen werden!
Wenn die Schmerzen im Rücken stechend, ziehend sind, sich alles etwas entzündet anfühlt, deutet das auf eine zusätzliche Entzündung hin. Hier kann Omega 3 für mindestens 4 -8 Wochen sehr gut zur Linderung beitragen.
Ist der Schmerz eher dumpf, alles fühlt sich steif und unbeweglich an, kann Magnesiumöl für die Muskeln (gibt es als Spray) unterstützen. (ggf. auch Magnesiumglycinat für Nerven/Psyche)
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Die tiefere Ebene:
Wenn Schmerzen im unteren Rücken häufiger auftreten, ist dieser Bereich des Körpers das Barometer. Wenn der Druck zu lange zu hoch ist, reagiert der Körper irgendwann mit Schmerzen. Er zwingt uns in die Ruhe!
Ein Zeitfenster, was uns dann geschenkt wird, um mal genauer hinzuschauen:
Habe ich irgendwo zu viel Verantwortung übernommen oder übertragen bekommen? Dann schau, ob das wirklich alles deine Aufgabe ist oder sind da erwachsene Menschen, deren Aufgabe das eigentlich ist. Oder wem kannst du einen Teil der Verantwortung übertragen, sie abgeben?
Fehlt mir einfach Rückhalt? Gibt es Bereiche, wo du alles möglich machst für die Gruppe, die Familie, die Abteilung… und wenn du um was bittest, Beistand oder nach Außen einfach Rückhalt brauchst, kommt nichts? Es reicht hier, dass du das Gefühl hast! Egal aus welchem Grund. Dann ist es vielleicht Zeit, ein Gespräch zu führen, bevor du innerlich kündigst.
Ist dir etwas an die Nieren gegangen? Wenn uns etwas an die Nieren geht, plötzlich oder über lange Zeit, meldet sich oft der untere Rücken. Sich Sorgen machen, Zukunftsängste, schlimme Nachrichten, Existenzängste,… alles das kann uns ins Kreuz fahren. Hier ist Cranio natürlich super, um den Druck und Stress abfließen zu lassen.
Du wirst verlassen, gekündigt, verraten? Auch das geht einem an die Nieren, aber es ist noch mehr als das. Wenn uns jemand in den Rücken fällt oder wir eine Ent-täuschung erfahren, dann ist es schwer, noch aufrecht zu stehen. Entweder drücken wir den Rücken krampfhaft durch in Kampfeshaltung oder wir sacken zusammen. Beides hat oft Schmerzen zur Folge. Es braucht eine Weile, bis wir wieder aufrecht und kraftvoll mit gerichteter Krone weitergehen können.
Dies sind ein paar Impulse zu diesem kraftvollen Bereich unseres Körpers. Wie immer geht es darum, ihm aufmerksam zuzuhören und dann gut für ihn zu sorgen. Bewusstheit für den Zusammenhang mit deinem Leben und deinen Emotionen ist dabei so wichtig. Wir sind nicht hilflos! Es gibt jede Menge, was wir für uns und unseren Körper tun können!